Alfred Stehbeck

Immer noch sind relativ viele Transportunternehmer der Meinung, sie haben alles im Griff und bräuchten keine Telematikeinrichtungen. Davon war auch der  Unternehmer im folgenden Fall lange überzeugt:

Ein Transportunternehmen fährt seit Jahren für einen seiner Stammkunden jeden Tag immer die gleichen Ladestellen an.  Diese Tour wird seit Jahren vom gleichen Fahrer auf der gleichen Strecke durchgeführt. Deshalb wird auch seit Jahren immer der selbe Zeitaufwand benötigt.

Fahrer, die diese Tour vertretungsweise bei Urlaub oder Krankheit des Stammfahrers übernehmen, wurden ausnahmslos vom Stammfahrer eingewiesen. Alles lief reibungslos. So fiel in dem mittelständischen Unternehmen Niemandem auf, dass für diese Tour seit Jahren jeden Tag ein Umweg von insgesamt 160 km gefahren wurde. Also monatlich 3.200 km.

Erst die Einführung einer GPS Ortung deckte dieses ‚Kostenleck‘ auf. Jetzt stellen Sie sich mal vor, was dadurch jeden Monat an Geld und Transportkapazität verloren ging.

160 km x 20 Arbeitstage= 3200 km im Monat  x Fahrzeugkosten je km. Die Kosten für die verlorene Arbeitszeit und entfernungsabhängige Maut wurde noch gar nicht berücksichtigt.

Bei der Inbetriebnahme der Telematik war dies einer von mehreren massiven „Kostenfressern“, die im Endeffekt schon beim ersten Blick auffällig wurden.

 

 


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